16. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 61)


Zur Ausstattung des Schuppen benötige ich noch ein paar Holzkistchen, welche ich mir hier zwischendurch gleich selber baue, aus 0,5 mm dickem Lindenholz.

Das Grundmass so einer Kiste ist 60 x 40 cm. Dieses Mass ist nicht zufällig, denn mit diesem Mass passen 4 Kisten, nebeneinander gestellt, auf eine Europalette, welche 120 x 80 cm gross ist.
Die Modellgrösse der Kisten beträgt 17 x 11,5 mm. Die Seitenwand ist 5 mm hoch.

Zum Schneiden der Bretter benutze ich ein Schneidgerät mit Rasierklinge, bei welchem der Arm rechtwinklig zur Leiste geführt ist, so dass die Rechtwinkligkeit beim Schneiden kein Problem ist.

Damit die Kiste auch nach dem Kleben noch rechtwinklig ist, behelfe ich mir mit Messingklötzen, welche ich so zusammenschiebe, wie dies auf der unteren Foto ersichtlich ist. Gleichzeitig können so auch die mit Weissleim geklebten Holzteile zusammengedrückt werden.


Bau von Holzkisten

9. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 60)


Für die Alterung und Verwitterung der Bodenbretter, habe ich Wasserfarben verwendet.


Bodenbretter gealtert und verwittert

Kleiner Schuppen (Part 59)


Färbung der Bodenbretter. Ich habe diese im ersten Schritt gebeizt mit "Eiche dunkel"


Bodenbretter gebeizt

8. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 58)



Im letzten Beitrag habe ich angesprochen, dass ich in der seitlich angebauten Nische, noch ein paar Bodenbretter verlegen möchte, welche hier nun zu sehen sind.

Die Bretter haben eine Stärke von 0,8 mm, was einer vorbildlichen Stärke von 28 mm beim Original entspricht. Trotz dieser vorbildlichen Brettstärke, haben die Bretter bei meinem Modell etwas Bruch erlitten ... dies rührt daher, dass die Bretter im Laufe der Zeit doch etwas morsch geworden sind ... diesen Umstand versuche ich dann mit den Farben darzustellen

Die rohen Bodenbretter in der seitlich angebauten Nische




7. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 57)

Die seitlich an den Schuppen angesetzte Nische, hat in der Zwischenzeit einen Boden erhalten, für welchen ich gesiebten Humus , aus dem eigenen Garten, verwendet habe. 

Dieser Boden wird aber in der Folge nur noch bedingt sichtbar sein, da ich vorhabe, noch einen Holzboden einzufügen, so dass der humusierte Bereich nur noch durch die Fugen in den Brettern zu sehen sein wird.

Die Nische hat einen Boden erhalten

3. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 56)

Stück für Stück wächst der Schuppen weiter, denn nun habe ich die 2 kleinen Holzwände, welche ich in den letzten paar Tagen gezeigt habe, an den bis jetzt bestehenden Schuppentorso angebaut (mit Weissleim geklebt). 

Mit dem Schaumstück, welches ich unten verklebt habe, ist auch die Rechtwinkligkeit der beiden Wände sichergestellt. Wie die verputzten Wände, sind auch diese Holzwände um ein paar Millimeter länger , als später sichtbar, so dass ich diese seitlich an das Schaumstoffstück ankleben konnte.


Die 2 Holzwände sind verbaut.

31. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 55)


Hier sind die beiden Wandstücke für die Nische, welche ich in den letzten Beiträgen gezeigt habe, links die Rückwand und rechts die Seitenwand, verwittert und gealtert, vereint auf demselben Bild

Die 2 Wandstücke fertig verwittert und gealtert.

30. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 54)

Die Seitenwand hat mit Minibohrer und mit Nadel, analog der Rückwand, auch wieder Nagel- und Astlöcher erhalten., Zum Altern des Holzes, habe ich neben der Wasserfarbe, auch hier wieder Farbstifte benutzt. Die "Colour Grip" Farbstifte von Faber Castell, lassen sich gut mit Wasser verwischen. Ich denke dies geht aber auch mit Farbstiften von anderen Herstellern?

Unter den horizontalen Brettern, habe ich auch hier wieder den Schatten gemalt.

Zum Altern des Holzes, habe ich neben Wasserfarbe auch hier wieder Farbstifte benutzt

Kleiner Schuppen (Part 53)

Aus 0,8 mm starkem Lindenholz, habe ich noch ein paar Leisten geschnitten und diese mit Weissleim auf die gebeizte Wand geklebt. Die Leisten habe ich dieses Mal bereits vor dem Beizen mit Drahtbürste und Messer bearbeitet. Ich erlaube mir, meine Prinzipien der Reihenfolge, je nach Lust und Laune, auch mal zu ändern ... :-).

... noch ein paar Leisten aus Lindenholz ...

29. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 52)

Nach der Rückwand, welche fertig gealtert hier auf der linken Seite zu sehen ist, habe ich auch die Seitenwand der Nische aus 0,8 mm Lindenholz geschnitten, anschliessend mit Weissleim geklebt und mit "Eiche dunkel" gebeizt. Die rötliche Latte habe ich mit mit einem Farbstift bemalt und anschliessend mit Wasser die Farbe verwischt. Die überstehenden Teile der horizontalen Latten werde ich später abschneiden.

Die Seitenwand nur gebeizt und die Rückwand auf der linken Seite, schon mit einer Alterung.

23. Juli 2017

VOIE LIBRE Nr. 90 vom Juli 2017

In dieser Ausgabe gibt es von mir wieder einen 5 - seitigen Baubericht, 
mit insgesamt 24 Fotos, 
über den Bau meiner Cordonnerie


21. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 51)



Hier nun die Auflösung von meiner Frage aus Part 50 (die richtige Lösung hat niemand gefunden ... ), ich verwende neuerdings auch Farbstifte zum Altern und Verwittern von Holz, aber auch für das Mauerwerk. Nur Farbstifte allein würden nicht funktionieren, aber in Verbindung und Kombination mit den anderen Mitteln, sind die Stifte für mich eine willkommene Ergänzung.

Was Figurenmaler schon lange tun, habe ich in den letzten Jahren beim Gebäudebau auch begonnen: das Malen von Licht und Schatten. So ist der Schatten unter dem oberen quer liegenden Balken und der Schatten unter dem diagonalen Brett gemalt. In der Breite so, wie dieser im Verhältnis zum vorspringenden Teil auftreten würde. Zum Malen des Schattens eigenen sich die Farbstifte (in diesem Fall die schwarze Farbe), natürlich besonders gut, weil der Schatten nur realistisch wirkt, wenn er schön parallel und vor allem auch scharfkantig in Erscheinung tritt.

Für einen Teil der Verwitterungsspuren habe ich Farbstifte verwendet.

20. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 50)

Zu den Rissen im Holz zuerst ein bisschen Baukunde:

Holz arbeitet: es gibt Feuchtigkeit aus dem Holz an die Umgebungsluft ab, bzw. nimmt Feuchtigkeit aus der Luft oder aus Niederschlägen auf und verändert dabei sein Volumen. Beim Trocknen verringert das Holz sein Volumen, es schrumpft; bei der Aufnahme von Feuchtigkeit vergrößert es sein Volumen und quillt. In den unterschiedlichen Richtungen des Holzes arbeitet das Holz verschieden stark: Entlang der Jahrringe (tangentiale Richtung) arbeitet das Holz 1,5 bis 2 mal so stark wie senkrecht zu den Jahrringen. Bei starkem und schnellem Schwund können die entstehenden Schwindkräfte die innere Festigkeit des Holzes übersteigen, das Holzgefüge zerreißt und es bilden sich Risse. Trockenrisse treten in Form von Hirnrissen an den Stirnflächen des Holzes und als Oberflächenrisse an den Längsflächen des Holzes auf. Trockenrisse laufen immer in radialer Richtung. 

Mit diesem Wissen schneide ich mit dem Messer die Schwindrisse an den Stirnen der Bretter. Zusätzlich aber auch noch solche in der Fläche. Da aufgrund der Art, wie die Bretter aus dem Stamm geschnitten werden, vornehmlich im mittleren Drittel der Bretter.

Kleinere Astlöcher steche ich mit einer Nadel, grössere bohre ich mit Bohrern mit Durchmessern von 0,3 bis 1,0 mm. An Stellen, wo der Ast noch drin ist, stecke ich, ein auf Lochgrösse zugeschnitztes Holzstück ins Astloch und schneide dieses fast bündig mit der Brettoberfläche ab (hätte doch besser ein paar Bilder von diesem Vorgang gemacht, wäre einfacher zu verstehen ...)

Für die Alterung der Bretter habe ich vorwiegend Wasserfarben verwendet.
Vorwiegend darum, weil ich zum ersten Mal auch noch ein weiteres Mittel eingesetzt habe.

Vielleicht findet es schon jemand raus ... :-)?
Was es ist, werde ich voraussichtlich morgen zeigen , da ich noch die entsprechende Foto schiessen muss ...

Die Bretter habe ich vorwiegend mit Wasserfarben gealtert und verwittert.

19. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 49)

Nach ein paar weiteren Bearbeitungen am Holz, sieht die Wand nun so aus. Ich denke, dass ich an der Holzgeometerie vorläufig nichts mehr ändern werde, so dass ich mit dem Altern und der Verwitterung der Oberfläche beginnen kann sobald die Beize der quer und später aufgesetzten Hölzer, genug abgetrocknet sein wird.


Bildunterschrift hinzufügen

Kleiner Schuppen (Part 48)



Dieses Brett muss auch noch auch noch auf die Wand drauf. Es ist zwar nicht auf der Bauzeichnung drauf und es macht auch keinen Sinn ... aber genau darum ... . Kreative Ideen müssen solche spontane Entscheide zulassen, so lasse ich mich von mir immer wieder selber überraschen. Es ist jeweils spannend für mich zu sehen und spüren, was da sonst noch kommt :-).

Die Oberfläche des Brettes habe ich, wie bei allen anderen Brettern übrigens auch, leicht mit einer Stahldrahtbürste bearbeitet, was man bei der jetzt noch unbehandelten Oberfläche auch sieht.
Die zusätzlichen Rillen in der Oberfläche unterstützen die Kapillarwirkung des Holzes bei der späteren Verwitterung des Holzes, weil dadurch die (Wasser) Farbe viel besser in die gewünschte Richtung fliesst.


Es kommt noch ein weiteres Brett dazu

17. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 47)


Die Bretter welche später die Rückwand der Nische bilden werden, habe ich gebeizt mit "Eiche dunkel" und nach dem Trocknen der Beize,  mit Weissleim auf die Holztraversen geklebt. 
Die seitlich jetzt noch vorstehenden Holzstücke, werde ich später noch abschneiden.
Die Bretter sind gebeizt und geklebt

16. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 46)

Mit dem abgebildeten Werkzeug habe ich in der Zwischenzeit die Holzbretter für mein erstes kleines Wandstück geschnitten ... mehr braucht es nicht. Wenn man genau hinschaut sind an den Holzkanten dunkle Stellen zu sehen. Diese rühren daher, dass ich bei Brettern die Stirne immer mit einem Edding schwarz färbe ... die schwarzen Kanten bewirken, dass die Bretterfugen später plastischer in Erscheinung treten.

Auch bei diesem kleinen Stück, bleibe ich meiner normalen Vorgehensweise treu, indem ich Teil für Teil einzeln herstelle, inklusive Bemalung und Verwitterung


mein Werkzeug für alle Holzschneidarbeiten ...

15. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 45)


Die ersten Arbeiten für den Holzanbau beginnen.

Die Bretter, welche ich hier aus einem grösseren 0,75 mm dicken Lindenholz Brett schneide, benötige ich als rückwärtige Wand, im Bereich der Nische, welche gleich rechts  an den gemauerten Gebäudeteil anschliesst.

Ich schneide das Holz mit einem Cuttermesser, welches ich einem Stahllineal entlang führe

Rohe Lindenholz Bretter für die erste Holzwand.

11. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 44)



Die bis jetzt noch fehlenden Türbänder, habe ich aus Messingstreifen hergestellt, welche 0,3 mm stark und 1,5 mm breit sind.
In die Bohrungen von 0,5 mm Durchmesser, habe ich zur Imitation einer Schlossschraube mit rundem Kopf, einen Stift mit 0,7mm Kopf eingesetzt. Die Türbänder sind angelötet und haben einen Aussendurchmesser von 1,1 mm.

Die Kette zum Abschliessen der Türe hängt schon, das Schloss fehlt aber noch.

Diese Seitenwand ist nun vorläufig fertig.


Die Holztüre ist nun auch fertig


8. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 43)

Nach den letzten Ergänzungsarbeiten, ist dieses Wandstück vorläufig fertig

Für das Abflussrohr habe ich ein Polystyrolrohr mit einem Durchmesser von 3 mm verwendet. Um das Rohr im oberen Bereich 90 Grad biegen zu können, habe ich das Rohr mit einem Feuerzeug kurz erwärmt. Nach dem Grundieren und Malen des Rohres mit Pinsel und Acrylfarbe, habe ich dieses anschliessend mit Wasserfarben verwittert.

Die Leitung zum Wasserhahn ist aus einem 0,8 mm Messingdraht entstanden, die Rohrschellen aus 0, 3 mm Neusilberdraht. Der Wasserhahn aus Weissmetall (gekauftes Teil aus dem Zubehörbereich) habe ich an die Zuleitung gelötet. Die Bemalung und Verwitterung ist identisch entstanden, wie beim Ablaufrohr.


Dieses Fassadenstück ist nun vorläufig fertig


Kleiner Schuppen (Part 42)

Die mit Bleistift vorgezeichnete Kontur des Elefanten, habe ich mit einem dünnen Filzstift nachgezogen. 

Da beim Fenster ein Sims mit Tropfkante fehlt, über welchen das Wasser abtropfen kann, läuft dieses, vermischt mit dem Schmutz, welcher sich im Simsbereich sammelt, über die Fassade. Für diese Spuren habe ich vor allem Farbstifte verwendet. Speziell bei diesen Spuren ist zu beachten, dass diese genau vertikal laufen, wie im realen Leben auch.

Für weitere Verwitterungsspuren habe ich vor allem olivgrüne Kreide verwendet. 

Die Fassade ist nun bald einmal fertig ....

7. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 41)


Wer meine Bauzeichnung noch in Erinnerung hat, weiss vielleicht noch, dass ich auf der Zeichnung um das Ablaufrohr herum einen Elefanten gezeichnet habe, wo das Ablaufrohr den Rüssel bildet.

Da mir solche kleine Dinge immer wieder gefallen, setze ich die damals gezeichnete Idee hier gerade in die Tat um, indem ich in einem ersten Schritt, die Kontur des Elefanten mit Bleistift auf die Fassade vorzeichne. Das Ablaufrohr setze ich dann ein, wenn das Bild fertig gezeichnet ist, da es mir sonst beim Zeichnen in den Weg kommt.

Hier kommt ein Elefant auf die Fassade

6. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 40)


Die Türe, welche zuletzt in Part 6, im rohen Zustand, in Part 15, in gebeizter Form und später in Part 29, mit Wasserfarben aufgehellt zu sehen war, hat nun auch noch ihre grüne Deckfarbe bekommen.

Vor dem Aufmalen der Acrylfarbe (Valejo) mit dem Pinsel auf den gut getrockneten Untergrund, habe ich  Haarspray auf das in den anderen Schritten verwitterte Türblatt gesprayt, welcher verhindert, dass die Acrylfarbe eine allzu feste Haftung hat.

Nach dem Aushärten der Acrylfarbearbe habe ich mit dem Cuttermesser zuerst die Schwindrisse ins Holz geschnitzt und anschliessend einen Teil der Farbe mit Klebeband (Krepp) wieder abgeblättert. Diesen "Abblättervorgang", habe ich einige dutzend Mal wiederholt. Jedes Mal bleibt dabei wieder etwas Farbe am Klebeband haften. Durch mehr oder weniger Andrücken des Klebebands auf der Farbe, kann man steuern, wo mehr oder weniger Farbe weggezogen wird.

Für die weitere Alterung und Verwitterung des Holzes,habe ich vor allem weisse und schwarze Wasserfarbe verwendet.

Wenn man genau hinschaut, ist zu erkennen, dass ich auf der Rückseite  der Türe nun auch die diagonale Strebe montiert habe, welche der Türe die notwendige Stabilität verleiht. Dies natürlich vor allem im Original, denn im Modell wo die Türe keine Funktion hat, wäre die Strebe aus statischen Gründen abolut nicht notwendig. Da ich aber weiss, dass Türen so verstärkt werden und die Bretter mit den breiten Fugen hier im Modell einen Durchblick bieten, habe ich diese kleine Ergänzung vorgenommen. Wenn man noch genauer hinschaut, ist auch zu sehen, dass die Türbretter mit der diagonalen Strebe vernagelt sind.

Zu beachten ist, dass die Strebe konstruktiv richtig platziert wird. Analog wie bei einem Galgen, hat die Strebe eine stützende Wirkung. Die Türbänder, welche in diesem Baustand noch nicht montiert sind kommen demzufolge auf die linke Seite zu liegen. Ich kenne Beispiele vom originalen Vorbild, wo die Strebe sogar da in die falsche Richtung läuft ... da wir das Original nachbilden, wäre es also kein grosses Unglück, wenn man das Diagonalholz im Modell auch mal in die falsche Richtung montiert.

Die fertig bemalte und gealterte Türe, jedoch noch ohne Türbeschläge.

5. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 39)


Der Schnappschuss des übers Eck fotografierten Modells, zeigt, dass die Farbe des Verputzes und auch die Bereiche der abgeplatzten Stellen des Verputzes, ziemlich gut aufeinander passen, auch wenn die Gebäudewände jeweils einzeln hergestellt worden sind.

Damit diese Bereiche auch wirklich zum Passen kommen und ein gutes Ergebnis nicht dem Zufall überlassen wird, ist bei der Herstellung eine gegenseitige ständige Kontrolle notwendig.

Schnappschuss vom aktuellen Modell auf dem Basteltisch

4. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 38)

Die 4. und letzte der gemauerten Wände ist im Rohbau nun auch fertig. Auf der Rückseite des Schuppens läuft eine Mauer durch, so dass der Bereich, welcher keinen hellen Verputz hat, später im eingebauten Zustand nicht sichtbar ist. Auch hier habe ich im unteren Teil ein paar Farbversuche angestellt (mit Wasserfarben) ... ich lerne gerne immer wieder etwas dazu ...



Die Rückwand des Schuppens

Kleiner Schuppen (Part 37)

Den Verputz beim 3. Wandstück, dem gegen den Holzschuppen-Anbau, habe ich nur so tief gestaltet, wie dieser später auch sichtbar ist. Der rechte, dunklere Teil, ist später im zusammengebauten Zustand praktisch nicht mehr sichtbar, darum habe ich hier noch ein paar Farbversuche durchgeführt ...

Die Wand gegen den Holzschuppen Anbau ist im Rohbau auch fertig

2. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 36)


Die Fehlstellen ums Fenster herum, habe ich mit Gips und einem feinen Spachtel verspachtelt. Die Verbindung mit dem vorgängig gegossenen Gips ist von blossem Auge praktisch nicht zu erkennen. 
Wenn man mit frisch angemachtem Gips an fertig abgebundenen Gips ansetzten will, muss letzterer gut gewässert werden, denn dieser entzieht dem frischen Gips andernfalls sehr schnell das Wasser, weil er saugt wie ein Schwamm.

Für die Alterung und Verwitterung der Backsteine, des Grundputzes und des Verputzes, habe ich weisse und schwarze, stark verdünnte Wasserfarben verwendet.

Im Fussbereich der Wand und unter dem Fenster, habe ich diskret etwas olivegrüne Pigmentfarbe verwendet, welche ich mit dem Messer von einem Stift gekratzt habe.

Die Frontwand ist ebenfalls im Rohbau fertig

Kleiner Schuppen (Part 35)

Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass das separat gegossene Verputzstück gleich breit ist, wie das entsprechende Fassadenstück des Modells. Diese Aussage ist nicht ganz korrekt, denn die Verputzstücke müssen mindestens 1 Mal pro Ecke überlappen, da der Verputz der anschliessenden Seitenwand auch mindestens 0,5 mm aufträgt. Bei der Frontwand habe ich den Verputz aus diesem Grund 1 mm breiter herstellen wollen (je 0,5 mm links und rechts). "Wollen" darum, weil mir dies um 0,5 mm nicht gelungen ist. So habe ich auf der linken Seite den Verputz um die 0,5 mm bündig mit dem seitlichen Putz über die Wand herausstehen lassen. Auf der rechten Seite sollte der Verputz dies auch um dieses Mass tun ... tut er aber nicht, wie dies auf der Foto zu sehen ist, denn der Verputz ist rechts  nur bündig mit dem Mauerwerk. Der Verputz auf der rechten Seitenfläche fehlt aber noch. Dieser würde dann mit der Stirnfläche sichtbar sein, wenn ich die Ecke nicht gut verspachtle.

Da ich das Fenster in der gegossenen Putzfläche nicht ausgespart habe, habe ich dieses nach dem Trocknen des Klebstoffes nach hinten herausgedrückt, mit dem Ergebnis, welches in der Foto zu sehen ist. Die Fehlstellen werde ich im nächsten Arbeitsschritt mit Gips verspachteln und dabei mit dem Spachtel auch gleich den Verputz in den Fensterlaibungen auftragen.


Auch die Frontfassade hat ihren Verputz erhalten.

Kleiner Schuppen (Part 34)


Hier liegt der Verputz, welchen ich im letzten Beitrag gezeigt habe auf dem Modell.
Eigentlich hätte ich auch den Fensterausschnitt vor dem Giessen aussparen müssen, damit ich nachher eine schöne gerade Kante habe. 
Wie zu sehen ist, habe ich dies aber nicht getan, weil mir das genaue Einmessen der Abschalung zu heikel war, resp. die Masse wahrscheinlich nicht 100% genau auf die Fensteröffnung gepasst hätten, da ich schon bei den Fassadenkanten zielen muss, damit diese übereinstimmen.


Der Verputz liegt hier schon mal lose auf dem Modell

Kleiner Schuppen (Part 33)


Nachdem das erste Wandstück im Rohbau fertig ist, geht es nun weiter mit den weiteren 3 Fassadenseiten. Da sich viele Schritte wiederholen, werde ich nicht mehr im Detail auf jedes einzelne Detail eingehen.

Hier habe ich das nächste Verputzstück in der Hand, welches ich analog wie in Part 27 gezeigt, 0,5 mm dick aus Gips gegossen habe. Die Breite entspricht der Fassadenbreite, damit ich auch hier wieder die gerade Kante für eine scharfkantige Hausecke verwenden kann.


Der Verputz für das nächste Wandstück.

1. Juli 2017

Achtung - Feldbahn kreuzt - OntraXS! 2017




Als ich in diesem Jahr mit meinen Dioramen an der OntraXS in Utrecht war, hat ein Besucher, welchen ich leider aufgrund des Accounts nicht kenne, die Modelle gefilmt und das Ergebnis auf Youtube gestellt.
Gefällt mir sehr gut :-)!


28. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 32)


So, vorläufig ist das erste Fassadenstück im Rohbau fertig, nachdem ich den Verputz mit der  Sandblatt - Nagelfeile nochmals aufgehellt habe.

Als Einzelfassade, wäre die vorgängige Version bezüglich Farbton allenfalls interessanter gewesen, da ich aber das Gesamtbild des Schuppens mit allen weiteren Farben, welche noch kommen werden, vor dem geistigen Auge sehe, denke ich, dass diese Variante für das Gesamtwerk besser ist ... 

Je nach Gesamtbild im Rahmen der weiteren Fertigstellung der andern Fassadenseiten, kann es auch sein, dass ich die Fassadenfarbe weiter anpasse (allenfalls auch wieder abdunkle) ... da lasse ich mir sämtliche künstlerische Freiheiten :-).

Das erste Fassadenstück ist im Rohbau fertig

Kleiner Schuppen (Part 31)

Wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, hat mir die Farbgebung nach der Ausführung der Fassade überhaupt nicht gefallen. So habe ich mir in der Zwischenzeit eine Möglichkeit überlegt, wie ich die Fassade, resp. den Farbton derselben retten kann.

Dabei haben sich für mich 2 Optionen angeboten: Entweder die Farbe anlösen mit Wasser oder die Farbe mechanisch entfernen. Ich habe mich für die 2. Variante entschieden, da ich, im Gegensatz zur Variante mit Wasser,  dabei immer das aktuelle unverfälschte Ergebnis habe ( Gips dunkelt unter dem Wassereinfluss relativ stark ab).  Zum Anschleifen der Fassadenoberfläche habe ich eine Sandblatt - Nagelfeile verwendet ...

... und so sieht das erste Zwischenergebnis aus, welche mich aber noch nicht ganz befriedigt, so dass ich nochmals mit der besagten Feile darüber gehe ...

Die für mich zu dunkle Fassadenfarbe habe ich mit einer Sandblatt - Nagelfeile überschliffen, um den Farbton aufzuhellen.

26. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 30)


Manchmal gelingt nicht immer alles so, wie ich das gerne möchte ... und das kommt hie und da mal vor.
Für Alterung des Verputzes habe ich Wasserfarben, vor allem Weiss und stark verdünntes Schwarz verwendet. Da mir die hellen Stellen mit weisser Wasserfarbe immer wieder "abgesoffen" sind, so dass das Weiss gar nicht richtig zum Tragen gekommen ist, habe ich mit weisser Acrylfarbe nachgeholfen, mit dem Ergebnis, dass dieser weisse Acrylfarbauftrag viel zu hell war. Also habe ich mir gedacht, "warum verwendest du nicht eine beigen Farbton für den Verputz". 
Gedacht - getan ... und das Ergebnis gefällt mir nun noch weniger ... .
Ich werde diesen Fassadenton irgendwie retten müssen, denn so kommt das Fassadenstück nicht auf mein Diorama ... :-).

Gleichzeitig habe ich mit weisser Wasserfarbe die Salpeterausblühungen im Backstein und im Grundputz dargestellt. Auch der Balken über der Türe hat einen weissen Farbton erhalten.

Weiss kommt bei mir praktisch in jeder Farbmischung vor, wie dies auch im Original zu beobachten ist, wenn die Sonne die Farben ausbleicht. 

Vielfach zeigen mir Hobbykollegen ihre bemalten Modelle, mit welchen sie irgendwie bezüglich dem Ergebnis nicht zufrieden sind ... in den meisten Fällen fehlt dabei der weisse Farbton in der Farbe ...
Ok ... ich habe hier nun auch ein Problem, mal schauen was sich da machen lässt, eine Idee habe ich bereits, so was passiert mir ja nicht zum ersten Mal, aber ich werde die ganze Wand nun mal richtig trocknen lassen und mal eine Nacht darüber schlafen, mit Geduld kommt man besser zum Ziel als mit einer Zwängerei

erste Alterungsspuren auf dem Verputz

25. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 29)

Die beiden Putzstücke, welche im letzten Beitrag zu sehen waren, sind hier nun auf der Wand aufgeklebt. Wie vorgesehen, sind dabei nicht mehr die ganzen Streifen zu sehen, sondern nur noch einzelne Fragmente. Die Stellen, auf welchen der Putz haften sollte, habe ich zuvor mit Weissleim bestrichen und die Putzstücke auf die mit Klebstoff bestrichenen Stellen gedrückt. An den Stellen wo kein Klebstoff auf der Wand aufgetragen war, hat logischerweise auch der Verputz keinen halt gefunden und ist nach dem Aufrücken weggefallen, so dass sich der Effekt, wie er hier zu sehen ist, ergeben hat. Die zusätzlichen Risse im Verputz, kann man mit mehr oder weniger Fingerdruck der nur 0,5 mm dicken Gipsplatten, so steuern, wie man dies gerne haben möchte.

Die zuvor dunkel gebeizten Holzbretter, haben mit weisser Wasserfarbe eine Aufhellung erfahren.
Was hier zu sehen ist, ist die Grundtönung des Holzes unter dem Deckanstrich. Die Türe erhält später einen grünen Deckanstrich. Das Türblatt ist hier nur lose aufgelegt ... es fehlt auf der Rückseite der Türe immer noch die diagonale Querstrebe. Auch wenn diese auf der Rückseite ist, kommt diese bei meinen Türen in dieser Konstruktionsart immer drauf, denn einerseits ist diese durch die Bretterritzen zu sehen und anderseits sind später auf dem Türblatt auch die Nägel zu sehen, welche durch die Bretter in den diagonalen Balken genagelt werden.

Der Verputz ist auf der Wand drauf.

Kleiner Schuppen (Part 28)

Nach einem ferienbedingten Unterbruch geht es nun wieder weiter mit meinem Baubericht.

Die beiden Verputzstücke, welche ich im letzten Beitrag gegossen habe, habe ich hier mal lose aufs Gebäudemodell gelegt.

So ist hier zu sehen, dass die Kanten der Verputzstücke deckungsgleich sind mit den Hausecken, bzw. mit den Türlaibungen. Dies darum, weil die nur 0,5 mm dicken Stücke nachträglich nicht ohne Bruch auf die richtige Breite geschnitten werden können, vor allem auch dadurch nicht, da sich die Teile beim Abbinden des Gipses leicht nach oben wölben, wodurch sie beim Herunterdrücken auf eine gerade Fläche, gleich brechen.


die ersten 2 Verputzstücke liegen hier lose auf dem Gebäudemodell

12. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 27)

Nachdem bei meinem Schuppen der Grundputz aufgebracht und eingefärbt ist, fehlt noch der Deckputz.

Diesen Deckputz stelle ich aus Gips separat her, indem ich 0,5 mm dicke Polystyrolprofile, mit Weissleim auf eine Kunststofffolie aufklebe und mit einem Stahllineal, den Gips bündig über die Leisten abziehe.

Je nach gewünschter Oberflächenbeschaffenheit des Putzes, tupfe ich mit einem groben Borstenpinsel, kurz vor dem Abbinden des Gipses, vertikal auf die Gipsfläche.

Die Polystyrolprofile klebe ich in den Abständen so, dass sich die geraden Kanten mit den Gebäudekanten decken, so dass sich da schon mal eine relativ scharfkantige Ecke ergibt.

Wie dies dann im weiteren Verlauf aussehen wird, werde ich, nach einem ferienbedingten Unterbruch von 2 Wochen weiter zeigen.




Der aus Gips separat gegossene Deckputz

11. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 26)

Auch der Gips der Frontwand, hat in der Zwischenzeit einen Anstrich mit Wasserfarbe erhalten.
Der Fensterausschnitt sieht noch nicht so toll aus, den werde ich noch nachschleifen müssen.

Eingefärbter Gips der Frontwand

10. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 25)

Den weissen Gips-Grundputz auf der Wandseite mit der Türe habe ich ebenfalls mit Wasserfarbe eingefärbt, analog der Rückwand. Die Farben Schwarz, Weiss und auch ein wenig Braun, sind dabei zur Anwendung gekommen ... und immer viel Wasser.

Das Hölzchen unten in der Türe ist nur lose hineingeschoben und verhindert, dass sich die Türbreite bei den Verputz- und Malerarbeiten unten verengen würde.


Der ursprünglich weisse Gipsgrundputz, habe ich mit Wasserfarbe eingefärbt

7. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 24)

Wie ich in einem der letzten Beiträge geschrieben habe, kommt es oft vor, dass ich den Grundputz gleich beim Anmachen mit Wasserfarbe einfärbe. Durch dieses direkte Einfärben entsteht eine Wand mit einem sehr gleichmässig eingefärbten Grundputz.

Wenn ich viele Schattierungen im Grundputz haben möchte, Färbe ich den Grundputz erst nachträglich mit Wasserfarben ein.

Das Wichtigste, beim Einfärben von Gips mit wässriger Farbe, ist das vorgängige Wässern des Gipses mit einem Pinsel. Wenn der Gips mit viel Wasser vollgesogen ist, saugt er anschliessend nicht gleich die Farbe auf.

Wenn ich Gips einfärbe, beginne ich immer mit relativ hellen Farbtönen und dunkle diese, je nach Wunsch, bis zum gewünschten Farbton nach. Das Nachdunkeln von Wasserfarben ist viel einfacher, als wenn ein zu dunkler, vom Gips eingesogener Farbton, wieder aufgehellt werden muss.

Ich isoliere auch die Saugwirkung des Gipses nie ab, wie ich dies von anderen Modellbauern zuweilen lesen kann, denn ich schätze die saugende Wirkung des Gipses sehr, denn diese bietet sehr viele kreative Möglichkeiten.


Eingefärbter Grundputz der Rückwand

Kleiner Schuppen (Part 23)



Hier noch eine kleine Rückblende zu meinem Projekt, denn eben ist mir die Skizze wieder in die Hände gekommen, welche nach dem Erstellen der Bau- und Konstruktionszeichnung, irgendwo im Haufen der Ideenblätter untergetaucht ist ...

Ideen zu Projekten wälze und trage ich zeitweise monate-, manchmal sogar jahrelang im Geiste herum. Irgendwann ist die Zeit dann gekommen, dass ich ein Projekt zu Papier bringe. Vielfach scheue ich diesen Moment, denn Ideen,  welche im Geiste fantastisch aussehen, platzen vielfach, wenn sie in der Realität auf dem Papier in gezeichneter Form aufschlagen, weil die Stimmung und Proportionen einfach nicht zu dem passen wollen, was sich im Luftschloss so toll angefühlt hat.

Die Idee und der Aufhänger dieses Schuppens war ein durchhängendes Dach, welches sich ergeben hat, weil der Boden im Bereich des Holzanbaus abgesackt ist. 

So habe ich an einem kalten Februarabend in diesem Jahr, diese Idee als Skizze aufs Papier gebracht, wie in der nachfolgenden Skizze zu sehen ist. 

Der Dachrand beim Holzanbau wölbt sich richtiggehend durch, wobei dadurch das Gegenstück auf der linken Seite nach oben gedrückt wird ... nicht ganz einfach zu bauen, aber das ist gerade der Reiz daran ... gerade Dachränder habe ich schon genug gebaut ...
Die Skizze zu meinem Projekt ist die Keimzelle des Schuppens




Da es für mich viel einfacher ist, nach einer massstäblichen Zeichnung zu bauen, erstelle ich nach der Skizze die passende Bau- und Konstruktionszeichnung, wo ich die notwendigen Informationen für mich in gezeichneter Form festhalte. Wobei es auch sein kann, dass ich gewisse Details noch hinzufüge oder andere Teile weglasse. 

Diese Zeichnung, welche ich schon in Part 1 gezeigt habe, hat übrigens einen kleinen, aber doch entscheidenden optischen Fehler, welchen ich gleich nach dem Zeichnen bemerkt habe, da ich zu später Stunde nicht alles wieder ausradieren wollte, habe ich diesen so belassen, da er konstruktiv nur geringen Einfluss hat, wenn man diesen berücksichtigt (was ist es wohl ... :-)) ... ich werde aber zu gegebener Zeit, wenn ich zum Bau dieses Bauteils komme, nochmals darauf zurückkommen.


Die Bau- und Konstruktionszeichnung



6. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 22)


Hier im Bild nun noch die 4. und logischerweise letzte Wand des muralen Bereichs des Schuppens.
Ein grosser Teil dieser Wand ist später infolge des Holzanbaus nicht mehr zu sehen. Trotzdem habe ich den Grundputz über die ganze Wand gezogen, da dies fast einfacher war, als wenn ich ein Teil davon weggelassen hätte.

Die mit dem Grundputz versehene Wand gegen den Holzverschlag

Kleiner Schuppen (Part 21)

Vielfach färbe ich den Grundputz beim Anrühren des Gipses gleich grau ein, was ich jetzt in diesem Fall nicht getan habe. Zum Einfärben rühre ich Wasserfarbe ins Anmachwasser.

Die Ecken der Fensterlaibung sind hier nach dem Spachteln mit dem Gips noch etwas rund, diese werde ich mit einer Feile noch nachschleifen müssen.

Die Frontwand mit Grundputz

Kleiner Schuppen (Part 20)

Bei diesem kleinen Gebäudeteil, ist es aus verputztechnischer Sicht ein Vorteil, dass ich die 4 Wandteile schon vorgängig zusammengebaut habe, was bei mir aber eine Ausnahme ist, denn ich arbeite lieber mit einzelnen Wandstücken, welche direkt auf dem Basteltisch liegen ... aber keine Regel ohne Ausnahme ... . Wenn die Laibungen der Türen und Fenster nicht gleich auf Anhieb gelingen, können diese nach dem Trocknen des Gipses, noch problemlos in die Richtige Form gebracht werden. 

Hier noch ein kleiner, ganz banaler Trick: Bei Flächen mit abgeplatztem Verputz zeige ich nie Steine, welche von einer Ecke zur anderen oder von der einen Kante zur anderen Kante laufen. Denn da müsste ich vorgängig die Gebäudemasse schon so planen, dass die Steine in der Länge passen, denn das Zusammenstückeln ist bei diesen gebrannten Steinen nicht sehr einfach, da diese nicht gefräst, sondern nur gebrochen werden können ... und meistens brechen diese dann nicht da, wo man es gerne hätte ...

Die linke Seitenwand, versehen mit Grundputz

Kleiner Schuppen (Part 19)

Früher, ich spreche da von Ende der 60er und anfangs der 70 Jahre, als noch reine zementgebundene Verputze auf die Fassaden aufgebracht worden sind, hatten diese eine grössere Schichtdicke wie heute, wo die kunststoffvergüteten Putze möglichst kostenoptimiert mit möglichst wenig Material und dementsprechend dünnschichtig aufgebracht werden.

So bestanden die Fassadenputze vielfach aus 3 Schichten >> einem Zementmörtelanwurf, einem Grundputz und dem Deckputz und da kamen dann gut und gerne 25 bis 30 mm Schichtdicke zusammen.

Im Modell im Mst. 1:35 wären dies dann 0,7 bis 0,9 mm. Mit meiner Verputzmethode, mit Grundputz und Deckputz, komme ich auf rund 0,8 mm Schichtdicke ... den Zementmörtelanwurf lasse ich bei meinen Modellen ausser Acht ... :-).

Zum Verputzen meiner Gebäude verwende ich Alabastergips, welchen ich in einem 5 kg Sack im örtlichen Baumarkt holen kann (ist aber auch beim Künstlerbedarf  Boesner erhältlich). Dieser Alabastergips bindet relativ schnell, je nach Temperatur und Wasserzugabe, in ca. 10 Minuten ab. Also muss eine zu gipsende Etappe in diesem Zeitraum spätestens fertiggestellt sein.

Auf meine Wände trage ich den Gips mit einer kleinen Spachtelkelle auf, kraftmässig ein Kinderspiel, wenn man auch schon mit der grossen Kelle Verputz im Original auf Wände aufgezogen hat.

Der Gips, welcher in der ersten Lage den Grundputz darstellen soll, ist rund 0,9 mm dick, 0,6 mm davon ist die Ausgleichsschicht von der Schaumstoffplatte welche 3 mm dick sind, zu den Backsteinen, welche 3,6 mm dick sind. So beträgt dann die effektiv sichtbare Schichtdicke auf den Steinen rund 0,3mm

Dass der Grundputz nicht ganz eben ist, ist nicht tragisch , im Gegenteil, dies ist von mir sogar erwünscht ... wieso dies so ist, werde ich beim Auftragen des Deckputzes näher erläutern.

Die Rückwand des Schuppens hat den Grundputz erhalten

5. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 18)

Auch die Innenwand gegen den Holzverschlag habe ich mit den anderen Wänden zusammengeklebt, so dass nun alle 4 Wände geklebt sind.
Im nächsten Schritt werde ich jetzt noch die letzten offenen Stellen, mit der 2. Lage Schaumstoff bekleben, so dass ich diese anschliessend mit Gips, bündig mit den Ziegelsteinen, überziehen kann.

Innenwand gegen den Holzverschlag

Kleiner Schuppen (Part 17)


In der Zwischenzeit habe ich die Frontwand mit den anderen Wänden mit Weissleim zusammengeklebt und in der linken unteren Ecke die Steine noch um die Ecke gemauert.
Der Bereich unter den Steinen wird später nicht mehr sichtbar sein, weil ich das Terrain auf der Höhe der untersten Steine ans Gebäude anschliessen möchte.

Die Frontseite mit den Ziegelsteinen, von welchen ein Teil davon später sichtbar sein werden.

4. Juni 2017

Kleiner Schuppen (Part 16)

Nachdem die ersten 2 Wandelemente im Rohbau fertig sind, habe ich hier nun die ersten Steine der Frontwand auf die Schaumstoffplatte geklebt. Die Vorgehensweise ist hier wieder dieselbe, wie bei den anderen 2 Wandstücken, so dass ich nicht mehr auf alle Details eingehen werde.

Wie am Anfang schon mal erwähnt, baue ich nicht besonders rationell, sondern so, wie es mir am meisten Spass macht. Die Reihenfolge der Bilder entspricht der Reihenfolge wie ich baue. So habe ich diese Wand also wirklich auch erst jetzt begonnen, nachdem die 2 ersten Wandstücke schon im Rohbau fertig sind.

Wie in der Bauzeichnung ersichtlich ist, fehlen in der rechten oberen Ecke ein paar Steine. So fehlen diese Steine nun auch bei meinem Modell. Für solche Details ist der gewählte Schaumstoff als Träger, auch wieder besonders geeignet, indem er nach dem Kleben der Steine, den Steinkanten entlang weggeschnitten werden kann.

Die Frontwand des Schuppens mit dem Fenster und den ersten Ziegelsteinen

Kleiner Schuppen (Part 15)


Auch die Seitenwand mit der Türe habe ich in derselben Art verfugt, wie im vorherigen Beitrag beschrieben. Auch hier muss ich die Steinoberfläche noch reinigen.

Die Türe, welche ich in der Zwischenzeit mit dunkler Eichenbeize gebeizt habe, habe ich nur für die Foto mal in die Türöffnung gelegt. Ich werde die Türe erst nach dem Verputzen der Wände montieren und auch erst dann, wenn das Türblatt fertig bemalt und gealtert ist.

Den Türsturz hätte ich besser auch vor der Montage gebeizt, oder wenigstens vor dem Ausfugen der Steine, denn wie zu sehen ist, bin ich beim Beizen zu nahe an den Mörtel rangekommen, so dass dieser die Beize aufgezogen hat. 

Solche Dinge können immer wieder mal passieren, das ist aber nicht so tragisch. 
Ich werde diese Situation hoffentlich retten können, wie ich das oft schon habe tun müssen ... Mal schauen, ob mir das dieses Mal auch wieder gelingt ... 

Die ausgefugte Seitenwand mit der vorerst mal gebeizten Türe.

Kleiner Schuppen (Part 14)


So präsentieren sich  die ausgefugten Steine, nachdem die feine Sandmischung mit dem Weissleim - Wasser Gemisch getränkt worden ist. Nach dem Trocknen des Klebers, werde ich die Steinoberfläche noch von den kleinen Sandkörnern befreien. Ich verwende bewusst eine gröbere Struktur des Mörtels gegenüber dem Vorbild. Der Mörtel wirkt dadurch plastischer. Hier bei dieser vergrösserten Aufnahme wirkt er aber noch gröber, wie wenn man diesen von blossem Augen betrachtet.

Ausgefugte Wand der Schuppenrückseite