11.05.2020 Ausstellungstermine aktualisiert

25. Mai 2020

Betonwand (Part 1)

Im Gegensatz zu heute, wo möglichst grossflächige Schalelemente verwendet werden, um die Schalung für eine Betonwand möglichst rationell zu erstellen, hat man früher für die Wandschalung relativ schmale Holzbretter auf Holzbalken genagelt. Da ich noch ein paar Balsaholzbrettchen hatte, welche ich sonst für den Modellbau nicht mehr verwende, habe ich Balsaholz in rund 6 mm breite Streifen geschnitten (was rund 20 cm im Original entspricht) und diese mit kleinen Luftspalten auf ein Sperrholzbrett geklebt.

Bei einer originalen Betonwand würde man die Bretter möglichst satt stossen, damit keine Brauen entstehen. Durch das Vibrieren des Betons dringt aber trotzdem immer etwas Bojake (Feinmörtel) durch undichte Schalstösse, welche sich dann als charakteristische Abzeichnungen der Brettstösse auf der Betonwand zeigen.

Im Modell haben wo wir (ich) Gips verwenden, diesen nicht vibrieren und auch nicht diesen Druck haben, muss man mit verbreiterten Stössen operieren um diesen Effekt zu bekommen.

Nach dem Aufkleben der Bretter habe ich bemerkt, dass mir ein Fehler unterlaufen ist, denn die Stösse der Bretter enden immer auf einem Balken, damit die Enden beim Betonieren nicht nach aussen gedrückt werden. So hätten diese Stösse in der Vertikalen jeweils untereinander liegen müssen. Die vertikalen Balken auf welche die horizontalen Bretter für die Schalung genagelt werden haben beim Original einen Abstand von ca. 50 bis 60 cm.
Da ein Grossteil der vertikalen Brettstösse bei meinem Modell später von einem Gebäude verdeckt wird, habe ich den Fehler nicht korrigiert.

... und so präsentiert sich die Schalung mit den aufgeklebten Brettern






18. Mai 2020

Schopf (Schuppen) am Bach (Part 25)

Auf den Gleisen oberhalb des Schuppens überquert die Holzvergaser Lok, mit ein paar angehängten Holzloren, die Brücke über den Bach.
Mit diesem Bild beschliesse ich dieses Tutorial.