21. Januar 2019

Betonmauer (Part 4)

Hier das Ergebnis dieser kleinen Bastelei. Nach dem Ausschalen habe ich die Mauer gebrochen und anschliessend wieder zusammengesetzt. Die Risse, welche hier zu sehen sind, sind also echte Risse.
Für die Alterungsspuren auf der Betonwand habe ich sehr wässrige schwarze Wasserfarbe in vertikaler Richtung auf die Oberfläche gepinselt. Für die grünlichen Flechten- und Moosspuren habe ich passende Kreide verwendet.




20. Januar 2019

Betonmauer (Part 3)

Der Gips habe ich möglichst dünnflüssig gegossen. Jetzt heisst es mindestens einen Tag abwarten bis das Ergebnis begutachtet werden kann. Den Gips habe ich mit schwarzer Wasserfarbe eingefärbt, damit er schon einen grauen Grundton erhält.


Betonmauer (Part 2)


Wie beim Original habe ich zum Giessen des Gipses eine zweihäuptige Schalung erstellt. Die Schalbretter habe ich nur auf der Seite geklebt, auf welcher diese später sichtbar sind. Die Wandstärke entspricht 20 cm im Original. Früher hat man Betonwände in dieser Dimension noch erstellt, heute haben Betonwände in der Regel eine Mindeststärke von 25 cm. Bei de Verbindung der beiden Schalen habe ich Streifen aus Hartschaumstoff eingesetzt, welche ich nach dem Aushärten des Gipses aufschneiden kann um die Schalelemente zu entfernen. Das ganze Element habe ich auf einen Sperrholzrest als Boden geklebt, denn sonst würde mir der Gips unten herauslaufen.


Betonmauer (Part 1)

Zu Abwechslung habe ich hier ein ganz kleines Tutorial in 4 Schritten, für eine Stützmauer in Beton..

In der heutigen Zeit werden zum Schalen von Betonwänden möglichst grossflächige Schalelemente verwendet, welche ein rationelles Erstellen der meist 2-seitigen Schalflächen ermöglicht. In den Hohlraum zwischen den 2 Schalelementen wird in Schichten der Beton gefüllt und mit der Vibriernadel laufend verdichtet damit eine schöne homogene Oberfläche entsteht. Wenn diese Arbeit nicht richtig ausgeführt wird entstehen sogenannte Kiesnester. 

Früher wo der Zeitdruck noch nicht so gross war, hat man die Schalung mit Brettern erstellt, welche man auf Balken genagelt hat. Für die Darstellung im Modell habe ich eine Breite von 5 mm gewählt, was im Original 17, 5 cm entsprechen würde. Auf ein Stück Sperrholz habe ich dazu aus 2 mm starkem Balsaholz, welches ich noch in der Restenkiste hatte, entsprechende Streifen geschnitten und diese mit Weissleim aufgeklebt. Fachlich sind die Bretterstösse in meinem Modell nicht ganz korrekt, denn die Stösse müssten senkrecht übereinander liegen, denn diese enden mittig auf dem Balken, welcher zur Abstützung aussen angebracht ist. Da ein Grossteil der späteren Betonwand durch ein Gebäude verdeckt ist, habe ich die Stösse da angeordnet wo meine jeweiligen Holzabschnitte geendet haben. 

Natürlich hat man die Hölzer möglichst satt gestossen, damit beim Vibrieren des Betons ja keine Betonmilch herausläuft. Die Fugen haben sich aber trotzdem abgezeichnet. Damit sich diese Fugen auch im Modell abzeichnen, habe ich die Bretter mit kleinen Zwischenräumen aufgeklebt, da der Gips, auch wenn er ziemlich dünnflüssig eingefüllt wird, trotzdem eine andere Konsistenz hat wie Beton.



17. Januar 2019

HERZLICHEN DANK ...

...für das grosse Interesse
an meinem Blog!


Dass die Seiten meines Blogs nun schon über eine Million Mal
aufgerufen worden sind freut mich sehr!
Durch das grosse Interesse bin ich immer noch sehr motiviert,
auch weiterhin detailliert meine Modellbaumethoden und -ergebnisse zu zeigen,
auch wenn die jeweiligen Fotos von den einzelnen Bauschritten
die Modellbauarbeiten immer wieder unterbrechen.

Inspirationen und Ideen, aber auch die Begeisterung für neue Modelle
habe ich zum Glück immer noch genug
und so werde ich gerne in gewohnter Manier hier weiter Berichten!

Ich wünsche allen Lesern denselben Spass bei den eigenen Modellen, 
welchen ich bei meinen Projekten habe!

Marcel Ackle



13. Januar 2019

ACHTUNG Feldbahn kreuzt - die ZWEITE (Part 5)

Seitliche Abschlüsse bei einem Diorama sind nicht einfach zu gestalten. Setzt man eine bemalte oder mit einer Foto versehene Wand ein, ist trotz aller Bemühungen schnell ersichtlich, dass das Diorama hier fertig ist.
Bei meinem Diorama habe ich als seitlichen Abschluss eine 2 mm starke Kunststoffplatte verwendet, welche mit einer Spiegelfolie kaschiert ist. Die Anwendung dieser Kunststoffplatte hat gegenüber einem Glasspiegel den Vorteil, dass sie leichter ist, nicht brechen und mit einem Messer geschnitten werden kann. Nachteil ist die starke Kratzanfälligkeit. Auch ist optisch sofort zu sehen, wenn die Platte nicht hundertprozentig eben aufliegt.

Bei dieser Foto fehlt noch ein bewachsenes Felsstück im Vordergrund, welche die Gleisausfahrt durch die Wand später verdecken wird.


Haus mit Bruchsteinmauerwerk (Part 51)

Mit einem letzten Detailbild beende ich das Tutorial von diesem Gebäude, bei welchem ich einige für mich neue Baumethoden ausprobiert habe und bedanke mich für die verschiedenen Wortmeldungen und Fragen zu diesem Thema!


3. Januar 2019

Haus mit Bruchsteinmauerwerk (Part 50)

... und so präsentieren sich Taubenschlag und Gebäude


Haus mit Bruchsteinmauerwerk (Part 49)

Für die Alterung des Holzes habe ich wiederum Wasserfarben und grüne Pigmente verwendet.


Haus mit Bruchsteinmauerwerk (Part 48)

Für die Dacheindeckung des Taubenschlags verwende ich dieselben gelaserten Dachziegel, wie ich diese auf dem Gebäude verwendet habe. Die mit gemischten Acrylfarben eingefärbten Dachziegel habe ich mit Wasserfarben gealtert.

Die Dachziegel habe ich auf Dachlatten (Dimension 0,8 x 1,2 mm) und anschliessend die nächste Reihe geklebt, so dass die gesamte Dachkonstruktion in sich stabil ist. Zum Kleben habe ich Weissleim verwendet.


Haus mit Bruchsteinmauerwerk (Part 47)

Wie in der Zeichnung zu sehen ist, welche ich zu Beginn des Baus gezeigt habe, soll im linken Fassadenbereich noch ein Taubenschlag zu stehen kommen.

Mit Lindenholz habe ich die Grundkonstruktion gebaut.


2. Januar 2019

ACHTUNG Feldbahn kreuzt - die ZWEITE (Part 4)

Ich habe mich wieder einmal in Umgebungsgestaltung versucht:
Die Gleise der Feldbahn haben eine Spurweite von 16,5 mm und sind im Asphalt der Strasse eingelassen.
Für die Herstellung des Asphalts habe ich feinen Sand in Lava Masse von Vallejo eingewalzt.
Der Schachtdeckel und der Rahmen sowie die Pflastersteine sind aus normalem Modellgips entstanden (Formen von Diorama Debris), welche ich mit Wasserfarben eingefärbt habe.
Für die Schiefersteinplatten oben links habe ich echten Schieferstein verwendet.
Echter gesiebter Humus liegt unter den bewachsenen Flächen. Neben den Pflanzen aus dem Sortiment von Martin Welberg, habe ich auch Oregano, Weizenkleie und Teekräuter verwendet.


19. Stettener Modellbahntage

Am kommenden Wochenende
bin ich mit meinem Arbeitstisch und einem aktuellen Layout (noch im Bau)
an den 19. Stettener Modellbahntagen


Vielleicht treffen wir uns??

Ich habe auch Exemplare von meinem aktuellen Buch dabei.

Wer diese tolle Ausstellung verpasst ist selber schuld!