17. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 62)


Hier zwischendurch wieder mal ein kleines Uebersichtsbild, mit dem aktuellen Baustand des Schuppens, aufgenommen an meinem Bastelbrett, welches anlässlich dieser Aufnahme, aufgrund des warmen Wetters, im Garten unter dem Sonnenschirm steht.



16. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 61)


Zur Ausstattung des Schuppen benötige ich noch ein paar Holzkistchen, welche ich mir hier zwischendurch gleich selber baue, aus 0,5 mm dickem Lindenholz.

Das Grundmass so einer Kiste ist 60 x 40 cm. Dieses Mass ist nicht zufällig, denn mit diesem Mass passen 4 Kisten, nebeneinander gestellt, auf eine Europalette, welche 120 x 80 cm gross ist.
Die Modellgrösse der Kisten beträgt 17 x 11,5 mm. Die Seitenwand ist 5 mm hoch.

Zum Schneiden der Bretter benutze ich ein Schneidgerät mit Rasierklinge, bei welchem der Arm rechtwinklig zur Leiste geführt ist, so dass die Rechtwinkligkeit beim Schneiden kein Problem ist.

Damit die Kiste auch nach dem Kleben noch rechtwinklig ist, behelfe ich mir mit Messingklötzen, welche ich so zusammenschiebe, wie dies auf der unteren Foto ersichtlich ist. Gleichzeitig können so auch die mit Weissleim geklebten Holzteile zusammengedrückt werden.


Bau von Holzkisten

9. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 60)


Für die Alterung und Verwitterung der Bodenbretter, habe ich Wasserfarben verwendet.


Bodenbretter gealtert und verwittert

Kleiner Schuppen (Part 59)


Färbung der Bodenbretter. Ich habe diese im ersten Schritt gebeizt mit "Eiche dunkel"


Bodenbretter gebeizt

8. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 58)



Im letzten Beitrag habe ich angesprochen, dass ich in der seitlich angebauten Nische, noch ein paar Bodenbretter verlegen möchte, welche hier nun zu sehen sind.

Die Bretter haben eine Stärke von 0,8 mm, was einer vorbildlichen Stärke von 28 mm beim Original entspricht. Trotz dieser vorbildlichen Brettstärke, haben die Bretter bei meinem Modell etwas Bruch erlitten ... dies rührt daher, dass die Bretter im Laufe der Zeit doch etwas morsch geworden sind ... diesen Umstand versuche ich dann mit den Farben darzustellen

Die rohen Bodenbretter in der seitlich angebauten Nische




7. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 57)

Die seitlich an den Schuppen angesetzte Nische, hat in der Zwischenzeit einen Boden erhalten, für welchen ich gesiebten Humus , aus dem eigenen Garten, verwendet habe. 

Dieser Boden wird aber in der Folge nur noch bedingt sichtbar sein, da ich vorhabe, noch einen Holzboden einzufügen, so dass der humusierte Bereich nur noch durch die Fugen in den Brettern zu sehen sein wird.

Die Nische hat einen Boden erhalten

3. August 2017

Kleiner Schuppen (Part 56)

Stück für Stück wächst der Schuppen weiter, denn nun habe ich die 2 kleinen Holzwände, welche ich in den letzten paar Tagen gezeigt habe, an den bis jetzt bestehenden Schuppentorso angebaut (mit Weissleim geklebt). 

Mit dem Schaumstück, welches ich unten verklebt habe, ist auch die Rechtwinkligkeit der beiden Wände sichergestellt. Wie die verputzten Wände, sind auch diese Holzwände um ein paar Millimeter länger , als später sichtbar, so dass ich diese seitlich an das Schaumstoffstück ankleben konnte.


Die 2 Holzwände sind verbaut.

31. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 55)


Hier sind die beiden Wandstücke für die Nische, welche ich in den letzten Beiträgen gezeigt habe, links die Rückwand und rechts die Seitenwand, verwittert und gealtert, vereint auf demselben Bild

Die 2 Wandstücke fertig verwittert und gealtert.

30. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 54)

Die Seitenwand hat mit Minibohrer und mit Nadel, analog der Rückwand, auch wieder Nagel- und Astlöcher erhalten., Zum Altern des Holzes, habe ich neben der Wasserfarbe, auch hier wieder Farbstifte benutzt. Die "Colour Grip" Farbstifte von Faber Castell, lassen sich gut mit Wasser verwischen. Ich denke dies geht aber auch mit Farbstiften von anderen Herstellern?

Unter den horizontalen Brettern, habe ich auch hier wieder den Schatten gemalt.

Zum Altern des Holzes, habe ich neben Wasserfarbe auch hier wieder Farbstifte benutzt

Kleiner Schuppen (Part 53)

Aus 0,8 mm starkem Lindenholz, habe ich noch ein paar Leisten geschnitten und diese mit Weissleim auf die gebeizte Wand geklebt. Die Leisten habe ich dieses Mal bereits vor dem Beizen mit Drahtbürste und Messer bearbeitet. Ich erlaube mir, meine Prinzipien der Reihenfolge, je nach Lust und Laune, auch mal zu ändern ... :-).

... noch ein paar Leisten aus Lindenholz ...

29. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 52)

Nach der Rückwand, welche fertig gealtert hier auf der linken Seite zu sehen ist, habe ich auch die Seitenwand der Nische aus 0,8 mm Lindenholz geschnitten, anschliessend mit Weissleim geklebt und mit "Eiche dunkel" gebeizt. Die rötliche Latte habe ich mit mit einem Farbstift bemalt und anschliessend mit Wasser die Farbe verwischt. Die überstehenden Teile der horizontalen Latten werde ich später abschneiden.

Die Seitenwand nur gebeizt und die Rückwand auf der linken Seite, schon mit einer Alterung.

23. Juli 2017

VOIE LIBRE Nr. 90 vom Juli 2017

In dieser Ausgabe gibt es von mir wieder einen 5 - seitigen Baubericht, 
mit insgesamt 24 Fotos, 
über den Bau meiner Cordonnerie


21. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 51)



Hier nun die Auflösung von meiner Frage aus Part 50 (die richtige Lösung hat niemand gefunden ... ), ich verwende neuerdings auch Farbstifte zum Altern und Verwittern von Holz, aber auch für das Mauerwerk. Nur Farbstifte allein würden nicht funktionieren, aber in Verbindung und Kombination mit den anderen Mitteln, sind die Stifte für mich eine willkommene Ergänzung.

Was Figurenmaler schon lange tun, habe ich in den letzten Jahren beim Gebäudebau auch begonnen: das Malen von Licht und Schatten. So ist der Schatten unter dem oberen quer liegenden Balken und der Schatten unter dem diagonalen Brett gemalt. In der Breite so, wie dieser im Verhältnis zum vorspringenden Teil auftreten würde. Zum Malen des Schattens eigenen sich die Farbstifte (in diesem Fall die schwarze Farbe), natürlich besonders gut, weil der Schatten nur realistisch wirkt, wenn er schön parallel und vor allem auch scharfkantig in Erscheinung tritt.

Für einen Teil der Verwitterungsspuren habe ich Farbstifte verwendet.

20. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 50)

Zu den Rissen im Holz zuerst ein bisschen Baukunde:

Holz arbeitet: es gibt Feuchtigkeit aus dem Holz an die Umgebungsluft ab, bzw. nimmt Feuchtigkeit aus der Luft oder aus Niederschlägen auf und verändert dabei sein Volumen. Beim Trocknen verringert das Holz sein Volumen, es schrumpft; bei der Aufnahme von Feuchtigkeit vergrößert es sein Volumen und quillt. In den unterschiedlichen Richtungen des Holzes arbeitet das Holz verschieden stark: Entlang der Jahrringe (tangentiale Richtung) arbeitet das Holz 1,5 bis 2 mal so stark wie senkrecht zu den Jahrringen. Bei starkem und schnellem Schwund können die entstehenden Schwindkräfte die innere Festigkeit des Holzes übersteigen, das Holzgefüge zerreißt und es bilden sich Risse. Trockenrisse treten in Form von Hirnrissen an den Stirnflächen des Holzes und als Oberflächenrisse an den Längsflächen des Holzes auf. Trockenrisse laufen immer in radialer Richtung. 

Mit diesem Wissen schneide ich mit dem Messer die Schwindrisse an den Stirnen der Bretter. Zusätzlich aber auch noch solche in der Fläche. Da aufgrund der Art, wie die Bretter aus dem Stamm geschnitten werden, vornehmlich im mittleren Drittel der Bretter.

Kleinere Astlöcher steche ich mit einer Nadel, grössere bohre ich mit Bohrern mit Durchmessern von 0,3 bis 1,0 mm. An Stellen, wo der Ast noch drin ist, stecke ich, ein auf Lochgrösse zugeschnitztes Holzstück ins Astloch und schneide dieses fast bündig mit der Brettoberfläche ab (hätte doch besser ein paar Bilder von diesem Vorgang gemacht, wäre einfacher zu verstehen ...)

Für die Alterung der Bretter habe ich vorwiegend Wasserfarben verwendet.
Vorwiegend darum, weil ich zum ersten Mal auch noch ein weiteres Mittel eingesetzt habe.

Vielleicht findet es schon jemand raus ... :-)?
Was es ist, werde ich voraussichtlich morgen zeigen , da ich noch die entsprechende Foto schiessen muss ...

Die Bretter habe ich vorwiegend mit Wasserfarben gealtert und verwittert.

19. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 49)

Nach ein paar weiteren Bearbeitungen am Holz, sieht die Wand nun so aus. Ich denke, dass ich an der Holzgeometerie vorläufig nichts mehr ändern werde, so dass ich mit dem Altern und der Verwitterung der Oberfläche beginnen kann sobald die Beize der quer und später aufgesetzten Hölzer, genug abgetrocknet sein wird.


Bildunterschrift hinzufügen

Kleiner Schuppen (Part 48)



Dieses Brett muss auch noch auch noch auf die Wand drauf. Es ist zwar nicht auf der Bauzeichnung drauf und es macht auch keinen Sinn ... aber genau darum ... . Kreative Ideen müssen solche spontane Entscheide zulassen, so lasse ich mich von mir immer wieder selber überraschen. Es ist jeweils spannend für mich zu sehen und spüren, was da sonst noch kommt :-).

Die Oberfläche des Brettes habe ich, wie bei allen anderen Brettern übrigens auch, leicht mit einer Stahldrahtbürste bearbeitet, was man bei der jetzt noch unbehandelten Oberfläche auch sieht.
Die zusätzlichen Rillen in der Oberfläche unterstützen die Kapillarwirkung des Holzes bei der späteren Verwitterung des Holzes, weil dadurch die (Wasser) Farbe viel besser in die gewünschte Richtung fliesst.


Es kommt noch ein weiteres Brett dazu

17. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 47)


Die Bretter welche später die Rückwand der Nische bilden werden, habe ich gebeizt mit "Eiche dunkel" und nach dem Trocknen der Beize,  mit Weissleim auf die Holztraversen geklebt. 
Die seitlich jetzt noch vorstehenden Holzstücke, werde ich später noch abschneiden.
Die Bretter sind gebeizt und geklebt

16. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 46)

Mit dem abgebildeten Werkzeug habe ich in der Zwischenzeit die Holzbretter für mein erstes kleines Wandstück geschnitten ... mehr braucht es nicht. Wenn man genau hinschaut sind an den Holzkanten dunkle Stellen zu sehen. Diese rühren daher, dass ich bei Brettern die Stirne immer mit einem Edding schwarz färbe ... die schwarzen Kanten bewirken, dass die Bretterfugen später plastischer in Erscheinung treten.

Auch bei diesem kleinen Stück, bleibe ich meiner normalen Vorgehensweise treu, indem ich Teil für Teil einzeln herstelle, inklusive Bemalung und Verwitterung


mein Werkzeug für alle Holzschneidarbeiten ...

15. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 45)


Die ersten Arbeiten für den Holzanbau beginnen.

Die Bretter, welche ich hier aus einem grösseren 0,75 mm dicken Lindenholz Brett schneide, benötige ich als rückwärtige Wand, im Bereich der Nische, welche gleich rechts  an den gemauerten Gebäudeteil anschliesst.

Ich schneide das Holz mit einem Cuttermesser, welches ich einem Stahllineal entlang führe

Rohe Lindenholz Bretter für die erste Holzwand.

11. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 44)



Die bis jetzt noch fehlenden Türbänder, habe ich aus Messingstreifen hergestellt, welche 0,3 mm stark und 1,5 mm breit sind.
In die Bohrungen von 0,5 mm Durchmesser, habe ich zur Imitation einer Schlossschraube mit rundem Kopf, einen Stift mit 0,7mm Kopf eingesetzt. Die Türbänder sind angelötet und haben einen Aussendurchmesser von 1,1 mm.

Die Kette zum Abschliessen der Türe hängt schon, das Schloss fehlt aber noch.

Diese Seitenwand ist nun vorläufig fertig.


Die Holztüre ist nun auch fertig


8. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 43)

Nach den letzten Ergänzungsarbeiten, ist dieses Wandstück vorläufig fertig

Für das Abflussrohr habe ich ein Polystyrolrohr mit einem Durchmesser von 3 mm verwendet. Um das Rohr im oberen Bereich 90 Grad biegen zu können, habe ich das Rohr mit einem Feuerzeug kurz erwärmt. Nach dem Grundieren und Malen des Rohres mit Pinsel und Acrylfarbe, habe ich dieses anschliessend mit Wasserfarben verwittert.

Die Leitung zum Wasserhahn ist aus einem 0,8 mm Messingdraht entstanden, die Rohrschellen aus 0, 3 mm Neusilberdraht. Der Wasserhahn aus Weissmetall (gekauftes Teil aus dem Zubehörbereich) habe ich an die Zuleitung gelötet. Die Bemalung und Verwitterung ist identisch entstanden, wie beim Ablaufrohr.


Dieses Fassadenstück ist nun vorläufig fertig


Kleiner Schuppen (Part 42)

Die mit Bleistift vorgezeichnete Kontur des Elefanten, habe ich mit einem dünnen Filzstift nachgezogen. 

Da beim Fenster ein Sims mit Tropfkante fehlt, über welchen das Wasser abtropfen kann, läuft dieses, vermischt mit dem Schmutz, welcher sich im Simsbereich sammelt, über die Fassade. Für diese Spuren habe ich vor allem Farbstifte verwendet. Speziell bei diesen Spuren ist zu beachten, dass diese genau vertikal laufen, wie im realen Leben auch.

Für weitere Verwitterungsspuren habe ich vor allem olivgrüne Kreide verwendet. 

Die Fassade ist nun bald einmal fertig ....

7. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 41)


Wer meine Bauzeichnung noch in Erinnerung hat, weiss vielleicht noch, dass ich auf der Zeichnung um das Ablaufrohr herum einen Elefanten gezeichnet habe, wo das Ablaufrohr den Rüssel bildet.

Da mir solche kleine Dinge immer wieder gefallen, setze ich die damals gezeichnete Idee hier gerade in die Tat um, indem ich in einem ersten Schritt, die Kontur des Elefanten mit Bleistift auf die Fassade vorzeichne. Das Ablaufrohr setze ich dann ein, wenn das Bild fertig gezeichnet ist, da es mir sonst beim Zeichnen in den Weg kommt.

Hier kommt ein Elefant auf die Fassade

6. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 40)


Die Türe, welche zuletzt in Part 6, im rohen Zustand, in Part 15, in gebeizter Form und später in Part 29, mit Wasserfarben aufgehellt zu sehen war, hat nun auch noch ihre grüne Deckfarbe bekommen.

Vor dem Aufmalen der Acrylfarbe (Valejo) mit dem Pinsel auf den gut getrockneten Untergrund, habe ich  Haarspray auf das in den anderen Schritten verwitterte Türblatt gesprayt, welcher verhindert, dass die Acrylfarbe eine allzu feste Haftung hat.

Nach dem Aushärten der Acrylfarbearbe habe ich mit dem Cuttermesser zuerst die Schwindrisse ins Holz geschnitzt und anschliessend einen Teil der Farbe mit Klebeband (Krepp) wieder abgeblättert. Diesen "Abblättervorgang", habe ich einige dutzend Mal wiederholt. Jedes Mal bleibt dabei wieder etwas Farbe am Klebeband haften. Durch mehr oder weniger Andrücken des Klebebands auf der Farbe, kann man steuern, wo mehr oder weniger Farbe weggezogen wird.

Für die weitere Alterung und Verwitterung des Holzes,habe ich vor allem weisse und schwarze Wasserfarbe verwendet.

Wenn man genau hinschaut, ist zu erkennen, dass ich auf der Rückseite  der Türe nun auch die diagonale Strebe montiert habe, welche der Türe die notwendige Stabilität verleiht. Dies natürlich vor allem im Original, denn im Modell wo die Türe keine Funktion hat, wäre die Strebe aus statischen Gründen abolut nicht notwendig. Da ich aber weiss, dass Türen so verstärkt werden und die Bretter mit den breiten Fugen hier im Modell einen Durchblick bieten, habe ich diese kleine Ergänzung vorgenommen. Wenn man noch genauer hinschaut, ist auch zu sehen, dass die Türbretter mit der diagonalen Strebe vernagelt sind.

Zu beachten ist, dass die Strebe konstruktiv richtig platziert wird. Analog wie bei einem Galgen, hat die Strebe eine stützende Wirkung. Die Türbänder, welche in diesem Baustand noch nicht montiert sind kommen demzufolge auf die linke Seite zu liegen. Ich kenne Beispiele vom originalen Vorbild, wo die Strebe sogar da in die falsche Richtung läuft ... da wir das Original nachbilden, wäre es also kein grosses Unglück, wenn man das Diagonalholz im Modell auch mal in die falsche Richtung montiert.

Die fertig bemalte und gealterte Türe, jedoch noch ohne Türbeschläge.

5. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 39)


Der Schnappschuss des übers Eck fotografierten Modells, zeigt, dass die Farbe des Verputzes und auch die Bereiche der abgeplatzten Stellen des Verputzes, ziemlich gut aufeinander passen, auch wenn die Gebäudewände jeweils einzeln hergestellt worden sind.

Damit diese Bereiche auch wirklich zum Passen kommen und ein gutes Ergebnis nicht dem Zufall überlassen wird, ist bei der Herstellung eine gegenseitige ständige Kontrolle notwendig.

Schnappschuss vom aktuellen Modell auf dem Basteltisch

4. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 38)

Die 4. und letzte der gemauerten Wände ist im Rohbau nun auch fertig. Auf der Rückseite des Schuppens läuft eine Mauer durch, so dass der Bereich, welcher keinen hellen Verputz hat, später im eingebauten Zustand nicht sichtbar ist. Auch hier habe ich im unteren Teil ein paar Farbversuche angestellt (mit Wasserfarben) ... ich lerne gerne immer wieder etwas dazu ...



Die Rückwand des Schuppens

Kleiner Schuppen (Part 37)

Den Verputz beim 3. Wandstück, dem gegen den Holzschuppen-Anbau, habe ich nur so tief gestaltet, wie dieser später auch sichtbar ist. Der rechte, dunklere Teil, ist später im zusammengebauten Zustand praktisch nicht mehr sichtbar, darum habe ich hier noch ein paar Farbversuche durchgeführt ...

Die Wand gegen den Holzschuppen Anbau ist im Rohbau auch fertig

2. Juli 2017

Kleiner Schuppen (Part 36)


Die Fehlstellen ums Fenster herum, habe ich mit Gips und einem feinen Spachtel verspachtelt. Die Verbindung mit dem vorgängig gegossenen Gips ist von blossem Auge praktisch nicht zu erkennen. 
Wenn man mit frisch angemachtem Gips an fertig abgebundenen Gips ansetzten will, muss letzterer gut gewässert werden, denn dieser entzieht dem frischen Gips andernfalls sehr schnell das Wasser, weil er saugt wie ein Schwamm.

Für die Alterung und Verwitterung der Backsteine, des Grundputzes und des Verputzes, habe ich weisse und schwarze, stark verdünnte Wasserfarben verwendet.

Im Fussbereich der Wand und unter dem Fenster, habe ich diskret etwas olivegrüne Pigmentfarbe verwendet, welche ich mit dem Messer von einem Stift gekratzt habe.

Die Frontwand ist ebenfalls im Rohbau fertig

Kleiner Schuppen (Part 35)

Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass das separat gegossene Verputzstück gleich breit ist, wie das entsprechende Fassadenstück des Modells. Diese Aussage ist nicht ganz korrekt, denn die Verputzstücke müssen mindestens 1 Mal pro Ecke überlappen, da der Verputz der anschliessenden Seitenwand auch mindestens 0,5 mm aufträgt. Bei der Frontwand habe ich den Verputz aus diesem Grund 1 mm breiter herstellen wollen (je 0,5 mm links und rechts). "Wollen" darum, weil mir dies um 0,5 mm nicht gelungen ist. So habe ich auf der linken Seite den Verputz um die 0,5 mm bündig mit dem seitlichen Putz über die Wand herausstehen lassen. Auf der rechten Seite sollte der Verputz dies auch um dieses Mass tun ... tut er aber nicht, wie dies auf der Foto zu sehen ist, denn der Verputz ist rechts  nur bündig mit dem Mauerwerk. Der Verputz auf der rechten Seitenfläche fehlt aber noch. Dieser würde dann mit der Stirnfläche sichtbar sein, wenn ich die Ecke nicht gut verspachtle.

Da ich das Fenster in der gegossenen Putzfläche nicht ausgespart habe, habe ich dieses nach dem Trocknen des Klebstoffes nach hinten herausgedrückt, mit dem Ergebnis, welches in der Foto zu sehen ist. Die Fehlstellen werde ich im nächsten Arbeitsschritt mit Gips verspachteln und dabei mit dem Spachtel auch gleich den Verputz in den Fensterlaibungen auftragen.


Auch die Frontfassade hat ihren Verputz erhalten.

Kleiner Schuppen (Part 34)


Hier liegt der Verputz, welchen ich im letzten Beitrag gezeigt habe auf dem Modell.
Eigentlich hätte ich auch den Fensterausschnitt vor dem Giessen aussparen müssen, damit ich nachher eine schöne gerade Kante habe. 
Wie zu sehen ist, habe ich dies aber nicht getan, weil mir das genaue Einmessen der Abschalung zu heikel war, resp. die Masse wahrscheinlich nicht 100% genau auf die Fensteröffnung gepasst hätten, da ich schon bei den Fassadenkanten zielen muss, damit diese übereinstimmen.


Der Verputz liegt hier schon mal lose auf dem Modell